Das Problem

Es wird mehr Kohlenstoff ausgestoßen als gespeichert.

Seit der industriellen Revolution, produzieren wir Essen und Kleidung auf eine Art die unserem Ökosystem schadet – und damit tragen wir mit bis zu einem Drittel der globalen Kohlenstoffemissionen bei.

Tiefgründige Bodenbearbeitung und die Nutzung von schädlichen Chemikalien hat unsere Böden in nutzlose Erde verwandelt. Zu allem Überfluss sind überall in der Welt große Gebiete von Land unfruchtbar geworden. Und diese Böden können keinen Kohlenstoff mehr aus der Atmosphere aufnehmen.

Conventional agriculture

Konventionell

Regenerative agriculture

Regenerativ

Die Lösung

Umstellung zu regenerativer Landwirtschaft.

Durch das Einführen von regenerativen Landwirtschaftsmethoden, können wir den Wiederaufbau von gesunden Böden fördern, mehr Kohlenstoff aus der Atmosphere aufnehmen – und den Klimawandel umkehren

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Gründüngungspflanzen steigen die Biodiversität indem sie Pollenspender anlocken, wie zum Beispiel Vögel, Bienen und Schmetterlinge.

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Wurzelstruktur der Gründüngungspflanzen hilft beim Wassermanagement während Perioden von Dürre oder Überschwemmung.

Initiative 1

Anpflanzen von Gründüngungspflanzen

Durch eine vielseitige Anpflanzung von Gründüngungspflanzen wird der Boden beschützt und die Ernährung des Bodenlebens verbessert, was zu einer besseren Wasserspeicherkapazität führt. Wenn der Boden gesund ist, dann kann er mehr Kohlenstoff aus der Atmosphere aufnehmen.

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Durch die Unterlassung von tiefgründiger Bodenbearbeitung werden Millionen von wichtigen Mikrobiomen und Insekten im Boden beschützt.

Initiative 2

Keine tiefgründige Bodenbearbeitung

Tiefgründige Bodenbearbeitung zerstört die Bodenstruktur und Mikrobenwachstum. Im Laufe der Zeit kann dies die Qualität des Bodens komplett zerstören, wodurch weniger Kohlenstoff aus der Luft aufgenommen werden kann.

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Kompostierung reduziert auch den Bedarf von synthetischen Düngemitteln und reduziert die Menge von Essenresten die im Müll landen.

Initiative 3

Entwicklung eines Kompostsystems

Die Förderung des Bodenlebens, Biodiversität und der Schutz von Mikrobiomen im Boden kann durch die Entwicklung von Kompostsystemen erreicht werden. Dies führt zu gesunderen Böden, die mehr Kohlenstoff aus der Atmosphere aufnehmen können.

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Da Stauden nicht jeden Jahr neu gepflanzt werden müssen, reduzieren sie Bodenbelastungen.

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Die tiefen Wurzeln von Staudenpflanzen können mehr Kohlenstoff aus der Atmosphere ziehen.

Initiative 4

Staudenbepflanzung

Durch das Pflanzen von Stauden, also Planzen die nicht jedes Jahr geerntet werden müssen, haben die Wurzeln die Möglichkeit sich zu entwickeln, was wiederum die Ernährung des Bodenlebens verbessert und damit die Aufnahme von mehr Kohlenstoff in den Boden ermöglicht.

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Schädlinge wie der Baumwollkapselwurm kann die Baumwollpflanze schädigen. Durch die Einführung von Schädlingsmanagement, welches nicht auf synthetische Pestizide beruht, kann ein gesünderes Umfeld für Mensch und Boden geschaffen werden

Initiative 5

Integrierte Schädlingskontrolle

Die Nutzung von Pestiziden kann verringert oder vermieden werden durch die Integration von anderen Arten von Schädlingsmanagement, was wiederum die Bodengesundheit fördert.

Es ist nicht zu spät damit anzufangen, die Art wie wir Landwirtschaft betreiben zu ändern.

Aber wir müssen jetzt damit anfangen.

Unser Ziel

Die Umwandlung von 30,000m² traditionellen zu regenerativem
Baumwollanbau.

Zusammen können wir anfangen, die Landwirte dabei zu unterstützen, den Wandel zu regenerativen Baumwollanbau zu schaffen, die Aufnahme von Kohlenstoff in Böden zu verbessern – und anfangen die Dinge besser zu machen.

Zusammen – haben wir genügend Spenden gesammelt um 62,500m² von traditionellem zu regenerativen Baumwollanbau umzuwandeln.

Wir haben unser Spendenziel verdoppelt von 30,000m²
durch die Umwandlung von

62,500m²

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Ein Q&A zum Thema
Regenerative Landwirtschaft

Wir haben mit Gökce von der WWF-Turkei über die Herausforderungen des konventionellen Baumwollanbaus im Großen Mäander Becken und die Vorteile der regeneratives Landwirtschaft gesprochen.

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